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Sai Baba: "Die Welt braucht kein neues
Glaubensbekenntnis, keine neue Religion, sondern gute Menschen, die bereit
sind, sich für das Wohl ihrer Brüder und Schwestern einzusetzen."
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Das Leben von Sathya Sai Baba
Als Sai Baba am 23. November 1926 in Puttaparthi geboren wurde, erklangen
im Hause die Musikinstrumente. Schon Tage vorher sollen sie, ohne
dass jemand sie anfasste, wunderschöne Melodien gespielt haben. Als Kind
hat er seinen Spielkameraden Süßigkeiten oder auch Stifte für die
Schule manifestiert, das heißt, einfach aus dem Nichts erschaffen. Sein Großvater erkannte schon früh seine
Göttlichkeit. Er sagte seinem Sohn, er solle die Mutter Sai
Babas nun Easwaramma nennen (Mutter Gottes).
Sai Baba hat seine vielen überirdischen Fähigkeiten nicht durch Askese
oder Ähnliches erreicht, sondern er ist schon damit geboren worden. Er
ist vollkommen, er braucht keinen Schlaf und alles was er will, geschieht
augenblicklich - er ist Wahrheit - Sathya.
Als er 14 Jahre alt war, erklärte er seiner Familie, er habe nun seine
Mission zu erfüllen und legte seine Schultasche zur Seite. Er sei
gekommen, die Spiritualität in der Welt zu erneuern und die Menschen
wieder auf den Pfad der Tugend, Wahrhaftigkeit und der Liebe zu führen.
Er sagte, die Heiligen hätten gebetet und so sei er gekommen um die
Menschen zu führen.
Seine Lehre beruht auf den Idealen der Wahrheit, Rechtschaffenheit, Liebe,
Friede und Gewaltlosigkeit, alle heiligen Schriften der verschiedenen
Religionen lehren uns dies. So sind unter den Anhängern von Sai Baba
Menschen aller Religionen zu finden, die gemeinsam singen und beten.
Jahrzehnte hat Sai Baba uns diese Ideale vorgelebt, bei ihm waren
Gedanken, Worte und Taten immer eine Einheit. Er sagte, der Lehrer/Guru
muss das tun, was er lehrt, so kann er die Schüler überzeugen und ist
glaubwürdig.
Am 27. April 2011 sind ca. 1 Million Menschen nach Puttaparthi gepilgert
um dem großen Weltenlehrer die letzte Ehre zu erweisen und von ihm
Abschied zu nehmen. Die Landesregierung hatte eine
viertägige Staatstrauer angeordnet.
Sai Baba hatte gesagt, dass er bis zum 96. Lebensjahr bei uns bleiben
wird, nun ist er mit 85 Jahren verstorben. Da in Indien oft nach dem
Mondkalender gerechnet wird, so wäre Sai Baba danach tatsächlich fast 96
Jahre alt geworden. Ein Mondjahr hat nur 327 Tage.
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"Folgt
der Religion, in die ihr hinein geboren wurdet oder für die ihr
euch entschieden habt, und lebt täglich in Übereinstimmung mit
gutem Verhalten und Moral.“
Sathya Sai Baba |
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Weihnachten
2008 im Tempel in Prashanthi Nilayam
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In den Veden wird der Avatar als außergewöhnliches Wesen
beschrieben, eine Verkörperung des Göttlichen in Menschengestalt.
Der Avatar kommt auf die Erde, wenn Unfriede und Disharmonie die
Welt überfluten. Ein Avatar (Herabkunft des Göttlichen) zeichnet sich durch 16 besondere
Eigenschaften aus, die ihn von gewöhnlichen Menschen unterscheiden.
Ein Avatar ist kein Guru, einem Guru ist man dankbar - aber einen
Avatar betet man an.
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Wenn im Altertum, egal in welcher Region, die Menschen in Angst und
Sorge versunken waren, oder wenn die Quellen der Freude und der
Zufriedenheit ausgetrocknet waren, suchten die Menschen die Schuld für
dieses Unglück in dem Versagen in der falschen Anbetung in den
Tempeln der Gegend.
Sie versuchten diese Fehler herauszufinden und
zu korrigieren, damit sie inneren Frieden fanden. Sie glaubten, dass
die Krise durch dieses Mittel unter Kontrolle gebracht werden
konnte. Diese Handlungen werden nun zusammengeschnürt und werden
‚Aberglaube’ genannt und beiseite geschoben. Dies ist
ganz und gar kein Aberglaube.
Die Alten verstanden die höchste
Wahrheit nur, nachdem sie persönlich ihre Gültigkeit erlebten.
Sai Baba
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Weltweit hat Sai Baba etwa 50 Millionen Anhänger in 126
Ländern, die sich zum Singen von heiligen Liedern
verschiedener Religionen, dem Gebet und der Meditation
in Gruppen zusammenfinden. Es werden gemeinsame Projekte
zum Wohle der Menschen und der Natur durchgeführt.
Namaskar-Geste
zum Abschied
Am 20. März 2011
nach dem Abenddarshan, als das "Samastha Loka"
erklang, erhob Sai Baba seine Hände nicht zu der
bekannten Segensgeste (Abhayahastha), sondern grüßte
die in der Sai Kulwant Halle versammelten Devotees mit
dem Namaskar, der Geste, die in Indien zur Begrüßung
und auch zur Verabschiedung üblich ist.
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die
letzte Ruhestätte Sai Babas im Tempel,
der Kulwant Halle
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Sai
Babas Mutter Easwaramma
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1991 materialisierte
Sai Baba ein goldenes Lingam. Dieses Bild hat schon viele
Wunder und Heilungen bewirkt. Sie können es auf Ihren Rechner
herunter laden und ausdrucken. Wenn Sie Schmerzen haben oder es
Ihnen nicht gut geht, so halten Sie das Bild an die betreffenden
Stelle und sprechen ein Gebet.
Sai Baba
sagt, es sei ein großer Segen für jeden, dieses Photo zu
besitzen und es solle in keinem Zuhause fehlen. Seine Energie würde
dadurch Wunder bewirken. Es war das erste Mal, dass man Baba so
etwas über ein Photo sagen hörte.
Baba sagt, dass das
Lingam (Goldenes-Herz-Lingam) das gesamte Universum in
mikroskopischer Form enthält. Das Lingam sei die Manifestation der
Dreieinigkeit von Brahma, Vishnu und Shiva (Gott als Schöpfer,
Bewahrer und Zerstörer). Es sei ebenfalls das atmische Bewußtsein
(Heiliger Geist), welches wie ein Faden durch eine Perlenkette verläuft.
Es sei auch unser spirituelles Herz. Im Museum der Spirituellen
Erbschaft in Puttaparthi gibt es ein Zitat Babas, in dem er sagt,
das Lingam sei der "kosmische Samen der
Schöpfung".
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das Lingam |
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